Stundenbild Wahrnehmung – HÖREN

…schon unsere toll geschmückte Mitte zeigte ganz deutlich, worum sich diese Woche im Kinderyoga alles drehen würde:

viele verschiedene Klangschalen und ein paar große Ohren zeigten den Kindern ganz klar – heute geht es um das „Hören“!! Nach dem „Tasten und Fühlen“ und dem „Sehen“ durfte das natürlich auf keinen Fall in unserem Stundenbildern fehlen…

 

eine Inspirations für Yogaleher (6)

 

Nach unserer Begrüßungs- und Befindlichkeitsrunde haben wir beim Atemspiel diesmal genau hingehört:

mehrere Tischtennisbälle wurden der Reihe nach von Kind zu Kind gepustet – wieviel Kraft und Puste war dafür nötig? ….wie hörte sich der Atem genau an?

 

Danach haben haben sich alle auf die Matten gelegt und einmal so richtig die Ohren gespitzt:

die neue Kerze Woodwick knistert mit dem Holzdocht wie ein kleines Lagerfeuer – man muss nur ganz genau hinhören…

 

Bei den Asanas haben wir dem Lied „Schmetterling“ von Mai Cocopelli gelauscht und die dort genannten Übungen mitgemacht!

(…und weil die Kids die CD lieben, musste ihr „Sonnengruß“ dann auch gleich nochmal ran…)

eine Inspirations für Yogaleher (8)

 

Da wir uns in der letzten Stunde ja schon ausführlich mit dem Sehen beschäftigt hatten, wußten die Kinder noch, wie wichtig das Hören gerade für blinde Menschen ist. Das wollten wir einmal nachfühlen:

in 3-er Gruppen wurde ein „Blinder“ mit verbundenen Augen von den beiden „Sehenden“ durch den Raum und um Hindernisse herumgeführt. Ich habe die verschiedenen Klangschalen angeschlagen und der „Blinde“ musste sich auf sein Gehör verlassen um in die richtige Richtung zu gelangen!

 

Weil die Kinder die Schalen so sehr lieben, habe ich mit der großen Klangschale den Ton für sie noch einmal fühlbar gemacht:

ein aufgepusteter Luftballon wird mit 2 flachen Händen und ausgestreckten Armen gehalten, Augen schließen – und dann wird die große Klangschale neben dem Ballon angeschlagen!

Der Ton vibriert im Inneren des Luftballons – und am schönsten waren die Gesichter der Kinder anzusehen, wenn sie auf einmal den Ton der Klangschale nicht nur hörten sondern auch fühlen konnten…

 

Für die Stilleübung hatte ich chinesische Klangkugeln mitgebracht! Diese sollten von Kind zu Kind gegeben oder gerollt werden, OHNE das dabei auch nur ein Tonzu hören sein sollte…

Ganz schön schwierig – und alle Kinder waren wirklich ganz ganz leise, um bloss nicht zu verpassen, falls doch ein leises Klingeln zu hören sein sollte … 😉

 

In unserer Schatztruhe gab es für jedes Kind ein winziges kleines Glöckchen zum Mitnehmen für zu Hause, das sie wie immer die ganze Woche an unsere Stunde erinnern sollte!

 

Danke für diese tolle Stunde an meine kleinen Yogis und Yoginis!

…bleib kraftvoll – und entspannt!

Kerstin

 

NAMASTÉ

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